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Traditionis custodes
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Traditionis custodes (lateinisch Als WĂ€chter der Tradition) ist der Titel eines Motu proprio von Papst Franziskus ĂŒber die Liturgie der heiligen Messe im Römischen Ritus, insbesondere ĂŒber deren Feier in der Form vor der Liturgiereform von 1970 (vor dem Erscheinen des Missale Romanum Papst Pauls VI.). Das Motu proprio wurde zusammen mit einem Begleitbrief des Papstes an die Bischöfe am 16. Juli 2021 vom Pressesaal des Heiligen Stuhls in italienischer Sprache und einer englischen Ăbersetzung veröffentlicht.
Papst Franziskus revidierte damit das Motu proprio Summorum Pontificum seines VorgĂ€ngers Benedikt XVI. vom 7. Juli 2007. Darin hatte dieser die sog. âtridentinische Messeâ in der Fassung des Messbuches von 1962 als forma extraordinaria des Römischen Ritus unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Diese Bedingungen wurden von Franziskus jetzt deutlich restriktiver gefasst, die Rolle des Diözesanbischofs bei der Aufsicht ĂŒber diese Gottesdienste wurde stĂ€rker akzentuiert.
Contents
âą Rezeption
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Historische Einordnung
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Hauptartikel
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Liturgiereform
Die vom Zweiten Vatikanischen Konzil angeordnete Liturgiereform, darunter der Messordnung (Ordo Missae) und des Missale Romanum, erfolgte in mehreren Schritten zwischen 1964 und 1970, die die entsprechenden Teile des Messbuchs Johannesâ XXIII. von 1962 rechtswirksam ersetzten. Papst Paul VI. fĂŒhrte die BeschlĂŒsse des Konzils konsequent aus und ordnete am 3. April 1969 die Veröffentlichung der insgesamt erneuerten Messordnung (Ordo Missae, Gemeindemesse) mit einer Neuausgabe des âMissale Romanumâ (erschienen 1970) an. Der Papst und fast alle Bischöfe gestatteten die Verwendung der âaltenâ Messordnung nicht lĂ€nger fĂŒr Gottesdienste mit Gemeinden (cum populo), sondern lediglich als Ausnahme fĂŒr Privatmessen.
Die Liturgie von 1962, hĂ€ufig in nichtfachlicher Ausdrucksweise âTridentinische Messeâ genannt, ist nicht die bis 1970 ĂŒbliche Form der Liturgie, sondern jene, die vor der Liturgiekonstitution âSacrosanctum Conciliumâ des Konzils und vor der verbindlichen Neuordnung der Messfeier vom Jahr 1965 ĂŒblich war.
Johannes Paul II.: Quatuor abhinc annos (1981) und Ecclesia Dei (1988)
Da es weiterhin manche Priester und GlĂ€ubige gab, die die frĂŒhere Weise der Messfeier bevorzugten, gestattete die Kongregation fĂŒr den Gottesdienst 1981 den Diözesanbischöfen, aus pastoralen GrĂŒnden Gruppen, die darum ersuchten, die Genehmigung zu erteilen, sogenannte Indultmessen nach dem Römischen Messbuch von 1962 in lateinischer Sprache zu feiern, und zwar nur in Kirchen und Kapellen und zu Zeiten, die der Bischof fĂŒr angebracht hielt.cite-ref-1[1] Papst Johannes Paul II. bestĂ€tigte dies 1988 durch sein Motu Proprio Ecclesia Dei, um diejenigen GlĂ€ubigen zu integrieren, die sich von der Bewegung des schismatischen Bischofs Marcel Lefebvre und der von ihm gegrĂŒndeten Priesterbruderschaft St. Pius X. abgewandt hatten; Lefebvre lehnte nicht nur die Liturgiereform, sondern auch andere wesentliche Reformen des Konzils ab.
Benedikt XVI.: Summorum Pontificum (2007)
Papst Benedikt XVI. veröffentlichte am 7. Juli 2007 das Motu proprio Summorum Pontificum,cite-ref-2[2] in dem er unter anderem die Messfeier nach dem Missale Romanum von 1962 (ohne die Neufassung der Messordnung von 1965, aber auch nicht in einer Ă€lteren Version als die von 1962) als âauĂerordentliche Form der Liturgie der Kircheâ in gewissen Grenzen zulieĂ. Vom Bischof konnten entsprechende Personalpfarreien errichtet werden.cite-ref-3[3] Das Motu proprio ersetzte die Regelungen von Quattuor abhinc annos. Von der römischen Kurie wurde diese Form der Messfeier als Usus extraordinarius RitĆ«s Romani bezeichnet, das heiĂt als eine auĂerordentliche Praxis des Römischen Ritus.
In einem Begleitbrief stellte Papst Benedikt XVI. klar, âdass selbstverstĂ€ndlich das von Papst Paul VI. veröffentlichte und dann in zwei weiteren Auflagen von Johannes Paul II. erneut herausgegebene Missale die ordentliche Form â die forma ordinaria â der Liturgie der heiligen Eucharistie ist und bleibt.â Die jĂŒngste dem Konzil vorausgehende Fassung des Missale Romanum, die unter der AutoritĂ€t von Papst Johannes XXIII. 1962 promulgiert wurde, könne demgegenĂŒber als forma extraordinaria der liturgischen Feier Verwendung finden.
Siehe auch
:
Tridentinische Messe#Summorum Pontificum (2007)
Umfrage zur Anwendung des Motu proprio âSummorum Pontificumâ (2020)
2020 fĂŒhrte die Kongregation fĂŒr die Glaubenslehre im Auftrag von Papst Franziskus eine Umfrage zur Anwendung des Motu proprio Summorum Pontificum weltweit bei allen Bischöfen durch; eine solche Umfrage war bereits von Benedikt XVI. vorgesehen gewesen und hĂ€tte eigentlich drei Jahre nach Summorum Pontificum stattfinden sollen.cite-ref-kl-ckener-kath-ch-4-0[4] Die Bischöfe sollten âpositive oder negative Aspekteâ der vorkonziliaren Messe angeben; unter anderem wurde gefragt, ob die vorkonziliare Messe wegen eines âpastoralen BedĂŒrfnissesâ gefeiert oder ob deren Praxis von einem einzelnen Priester gefördert werde, auĂerdem, ob die ordentliche Form Elemente der auĂerordentlichen Form aufgenommen habe.cite-ref-5[5] Franziskus bezog sich in seinem Motu proprio vom 16. Juli 2021 ausdrĂŒcklich auf diese Konsultation, deren Ergebnisse nicht veröffentlicht worden waren, und legte seine BeweggrĂŒnde fĂŒr das Motu proprio und die darin festgelegten Entscheidungen dar:
âDie eingegangenen Antworten haben eine Situation offenbart, die mich traurig und besorgt macht, und mich darin bestĂ€rkt, dass es notwendig ist einzugreifen. Leider wurde die pastorale Absicht meiner VorgĂ€nger, denen es darum ging, »alle Anstrengungen zu unternehmen, um all denen das Verbleiben in der Einheit oder das neue Finden zu ihr zu ermöglichen, die wirklich Sehnsucht nach Einheit tragen« [Benedikt XVI.], oft schwer missachtet. Eine von Johannes Paul II. und mit noch weiterem GroĂmut von Benedikt XVI. gewĂ€hrte Möglichkeit, um die Einheit der Kirche unter Achtung der verschiedenen liturgischen SensibilitĂ€ten wiederherzustellen, ist dazu verwendet worden, die AbstĂ€nde zu vergröĂern, die Unterschiede zu verhĂ€rten, GegensĂ€tze aufzubauen, welche die Kirche verletzen und sie in ihrem Weg hemmen, indem sie sie der Gefahr der Spaltung aussetzen.â
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Brief des Heiligen Vaters Franziskus an die Bischöfe der Welt zur Vorstellung des Motu Proprio âTraditionis Custodesâ ĂŒber den Gebrauch der römischen Liturgie vor der Reform von 1970, 16. Juli 2021
Traditionis custodes â Inhalt des Motu proprio
Mit dem Motu proprio Traditionis custodes vom 16. Juli 2021 entschied Papst Franziskus, dass die liturgischen BĂŒcher von 1970 in den von den PĂ€psten Paul VI. und Johannes Paul II. herausgegebenen Fassungen âeinzige Ausdrucksform der lex orandi des Römischen Ritusâ sind (Art. 1). âDie vorausgehenden Normen, Instruktionen, GewĂ€hrungen und Gewohnheiten [âŠ] sind auĂer Kraft gesetzt.â (Art. 8); damit werden die Regelungen von Johannes Paul II. (Ecclesia Dei) und Benedikt XVI. (Summorum Pontificum) ausdrĂŒcklich auĂer Kraft gesetzt, so dass nicht mehr legitimer Weise von der Sonderform eines âUsus extraordinariusâ (âauĂerordentliche Praxisâ) im Unterschied zu einem âUsus ordinariusâ (âordentliche Praxisâ) gesprochen werden kann. Diese Unterscheidung einer ordentlichen und einer auĂerordentlichen Form des Römischen Ritus bezeichnete der Liturgiewissenschaftler Martin Klöckener als âHilfskonstruktion [...], die es nie zuvor in der Geschichte der Liturgie gegeben hatteâ.cite-ref-6[6]
Die Feier der Tridentinischen Messe wird nur noch in EinzelfĂ€llen geduldet und ist an bestimmte eng gefasste Bedingungen geknĂŒpft.cite-ref-hoping-7-0[7]
AusschlieĂlich der Ortsbischof hat die Kompetenz, den Gebrauch des Missale Romanum von 1962 in seiner Diözese zu genehmigen, und zwar im Rahmen der Richtlinien des Apostolischen Stuhls (Art. 2). Der Bischof ernennt einen geeigneten Priester als seinen Beauftragten fĂŒr diesen Bereich, der fĂŒr die Feiern und die seelsorgerische Betreuung der Gruppen von GlĂ€ubigen verantwortlich ist, die die Messe nach dem Missale vor der Reform von 1970 feiern. Er soll ĂŒber ausreichende Lateinkenntnisse verfĂŒgen und âvon einer lebendigen pastoralen Liebe und einem Sinn fĂŒr die kirchliche Gemeinschaft beseelt sein.â (Art. 3,4).
Wo es eine oder mehrere Gruppen gibt, die nach dem Missale vor der Reform von 1970 feiern, soll der Ortsbischof
âą ĂŒberprĂŒfen, ob sie die GĂŒltigkeit und LegitimitĂ€t der Liturgiereform, der Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils und des Lehramtes der PĂ€pste nicht ausschlieĂen (Art. 3,1),
âą Orte und Tage benennen, wo und an denen diese Gottesdienste stattfinden können. In Pfarrkirchen dĂŒrfen solche Messfeiern nicht stattfinden (Art. 3, 2 und 3).
âą Die Lesungen werden dabei in der Volkssprache in der jeweils von der Bischofskonferenz approbierten Ăbersetzung verkĂŒndet (Art. 3,3).
âą Es dĂŒrfen keine neuen Gruppen mehr gegrĂŒndet und keine neuen Personalpfarreien mehr errichtet werden, in denen die alte Form praktiziert wird. Bestehende Personalpfarreien, wie sie Papst Benedikt XVI. in Summorum Pontificum (Art. 10) konzediert hatte, sollen nur beibehalten werden, wenn ihre âtatsĂ€chliche NĂŒtzlichkeit fĂŒr das geistliche Wachstumâ geprĂŒft wurde (Art. 3, 5 und 6).
Neugeweihte Priester, die Privatmessen nach dem Missale Romanum von 1962 zelebrieren wollen, bedĂŒrfen der Genehmigung des Bischofs, der hierfĂŒr den Heiligen Stuhl konsultieren muss (Art. 4). Priester, die bereits in der alten Form zelebrieren, mĂŒssen die Genehmigung des Bischofs neu erbitten (Art. 5).
ZustĂ€ndig sind in der Römischen Kurie die Kongregation fĂŒr den Gottesdienst und die Sakramentenordnung und die Kongregation fĂŒr die Institute geweihten Lebens und fĂŒr die Gesellschaften apostolischen Lebens (Art. 6 und 7); die vorĂŒbergehende ZustĂ€ndigkeit der PĂ€pstlichen Kommission Ecclesia Dei fĂŒr traditionalistische Gruppen und Gemeinschaften, die die Liturgie in der forma extraordinaria feierten, war bereits 2019 mit der Auflösung dieser Kommission durch Papst Franziskus an die Glaubenskongregation ĂŒbergegangen.
Inhalt des Begleitbriefs an die Bischöfe
Der Papst erlĂ€utert die GrĂŒnde fĂŒr seine Entscheidung in einem ausfĂŒhrlichen Begleitbrief, der an die Bischöfe der Welt gerichtet ist. Er wĂŒrdigt die Absicht Johannes Pauls II., den Gebrauch des Missale von 1962 zu genehmigen, um ein Schisma mit der von Erzbischof Lefebvre gefĂŒhrten Bewegung abzuwenden und die Einheit der Kirche wiederherzustellen. Benedikt XVI. habe dann den Sachverhalt 2007 neu regeln mĂŒssen, um eine allzu freie Verwendung des Ritus von 1962 abzumildern, die zu einem parallelen Gebrauch beider Formen gefĂŒhrt hĂ€tte. Benedikt sei ĂŒberzeugt gewesen, dass durch die Zulassung der forma extraordinaria, die von Gruppen von GlĂ€ubigen instĂ€ndig erbeten worden sei, âeiner der wesentlichen BeschlĂŒsse des Zweiten Vatikanischen Konzils nicht in Zweifel gezogen wĂŒrde und damit seine AutoritĂ€t unterwandert wĂŒrdeâ; die Angst vor Spaltungen in den Pfarrgemeinden habe er fĂŒr unbegrĂŒndet gehalten, denn âbeide Formen des Usus des Ritus Romanusâ könnten sich âgegenseitig befruchtenâ.
TatsĂ€chlich habe aber die Konsultation der Bischöfe von 2020 ergeben, dass zu beobachten sei, dass von den ZugestĂ€ndnissen seiner VorgĂ€nger ein âfalscher Gebrauchâ gemacht worden sei; in den Worten und Haltungen vieler BefĂŒrworter der Tridentinischen Messe bestehe ein enger Zusammenhang zwischen der âEntscheidung, nach den vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil gĂŒltigen liturgischen BĂŒchern zu zelebrieren, und der Ablehnung der Kirche und ihrer Einrichtungen im Namen dessen, was sie fĂŒr die âwahre Kircheâ haltenâ. âEs handelt sich um ein Verhalten, das der Gemeinschaft widerspricht und jenen Drang zur Spaltung nĂ€hrt [âŠ], gegen den sich der Apostel Paulus entschieden gewandt hatâ, schreibt Franziskus; der âinstrumentelle Gebrauch des Missale Romanum von 1962â durch die Verfechter der alten Messe sei âvon einer wachsenden Ablehnung nicht nur der Liturgiereform, sondern des Zweiten Vatikanischen Konzilsâ gekennzeichnet und werde begrĂŒndet mit der unhaltbaren Behauptung, das Konzil habe âdie Tradition und die âwahre Kircheâ verratenâ.cite-ref-1-8-0[8]
Die Bischöfe werden aufgefordert, sich fĂŒr eine RĂŒckkehr zu einer einheitlichen Form der Feier einzusetzen und dazu die RealitĂ€t der Gruppen, die mit dem Missale Romanum von 1962 feiern, zu ĂŒberprĂŒfen. Es gelte âfĂŒr das Wohl derer zu sorgen, die in der vorhergehenden Zelebrationsform verwurzelt sind und Zeit brauchen, um zum Römischen Ritus zurĂŒckzukehrenâ, aber zugleich âdie Errichtung von Personalpfarreien einzustellen, die mehr vom Wunsch und Willen einzelner Priester abhĂ€ngen als vom BedĂŒrfnis des âheiligen Volkes Gottesââ.
Das Zweite Vatikanische Konzil habe, so der Papst, den Römischen Ritus, âder im Laufe der Jahrhunderte mehrmals an die Erfordernisse der Zeit angepasst wurde, nicht nur bewahrt, sondern in Treue zur Ăberlieferung erneuertâ. âWer mit Andacht nach der vorherigen Form der Liturgie zelebrieren möchte, wird keine Schwierigkeiten haben, im gemÀà der Absicht des Zweiten Vatikanischen Konzils erneuerten Römischen Messbuch alle Elemente des Römischen Ritus zu finden, besonders den Römischen Kanon, der eines der charakteristischsten Elemente darstellt.â
Den verpflichtenden Charakter des erneuerten Missale Romanum bekrĂ€ftigt er, indem er âMissbrĂ€uche der einen und der anderen Seite bei der Feier der Liturgieâ kritisiert, also auch solche in der vom Konzil erneuerten Liturgie, etwa dass das neue Missale âals ErmĂ€chtigung oder gar Verpflichtung zur âKreativitĂ€tâ aufgefasstâ werde und âoft zu kaum ertrĂ€glichen Entstellungen der Liturgieâ gefĂŒhrt habe; er zitiert dabei eine EinschĂ€tzung seines VorgĂ€ngers Benedikt XVI. Den Diözesanbischöfen trĂ€gt er auf, dafĂŒr zu sorgen, âdass jede Liturgie mit WĂŒrde und in Treue zu den nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil promulgierten liturgischen BĂŒchern gefeiert wird ohne exzentrisches Gehabe, das leicht in Missbrauch abgleitetâ.
Rezeption
Nach EinschĂ€tzung mehrerer Vatikan-Berichterstatter deutet die Erstveröffentlichung der Texte in Italienisch und Englisch darauf hin, dass die traditionelle lateinische Messe âvor allem im anglo-amerikanischen Raum genutzt wird, um Spaltung zu sĂ€enâ; die mit Abstand meisten Orte, an denen Messen in der alten Form angeboten wĂŒrden, gebe es in den Vereinigten Staaten.cite-ref-9[9]
In den USA sind zum Teil heftige Reaktionen seitens der BefĂŒrworter der Liturgie von 1962 zu beobachten. Die US-amerikanische Journalistin Heidi Schlumpf, Chefredakteurin von National Catholic Reporter, sagte im Interview mit dem Kölner Domradio, der alte Ritus sei populĂ€r; in den USA gebe es sechs Prozent aller Katholiken weltweit, aber mit 658 Gemeinden 40 Prozent der Orte mit der âaltenâ Messfeier. Schlumpf erklĂ€rte, in den USA und auch in anderen LĂ€ndern bestehe das Problem, âdass der alte Ritus zu einem Symbol wird. Ein Symbol fĂŒr eine Art konservativen Katholizismus, der auch ins Extreme geht. Einige wollen sich damit von Papst Franziskus abgrenzen oder politisch der Republikanischen Partei annĂ€hernâ und machten die âalte Messeâ zu einer âIdeologiefrageâ; auf diese Strömungen und GedankengĂ€nge habe der Papst mit seinem Motu Proprio auch eingehen wollen. Mehrere konservative Bischöfe in den USA ĂŒbten deutliche Kritik an dem Papstbeschluss; sie fassten das Motu proprio als âKriegserklĂ€rungâ auf und wollen die Messfeiern in ihren Diözesen nicht einschrĂ€nken; einige Bischöfe erlaubten sogar â entgegen der pĂ€pstlichen Anordnung â Messfeiern nach dem 1962er-Missale in Pfarrkirchen. Der Erzbischof von San Francisco, Salvatore Cordileone, will einmal im Monat die âTridentinische Messeâ in der Kathedrale von San Francisco anbieten, weil eine entsprechende Nachfrage der GlĂ€ubigen bestehe.cite-ref-10[10] Der Bischof von Washington, Kardinal Wilton Gregory, verbot hingegen eine fĂŒr den 14. August im Washingtoner Nationalheiligtum der Unbefleckten EmpfĂ€ngnis geplante Messfeier im Usus antiquior.cite-ref-11[11]cite-ref-12[12]
Die deutschen BistĂŒmer gaben zu erkennen, man prĂŒfe das Motu proprio und mögliche Auswirkungen; einige BistĂŒmer erklĂ€rten in ersten Stellungnahmen, dass bisher bewĂ€hrte Absprachen mit Priestern, die fĂŒr die auĂerordentliche Form des römischen Ritus beauftragt waren, fortgesetzt werden könnten; Polarisierungen mĂŒssten vermieden werden.cite-ref-13[13]
Martin Klöckener wies darauf hin, dass den Bischöfen durch Traditionis custodes die weitreichende Kompetenz des Ortsordinarius als HĂŒter und Garant der Ăberlieferung der Kirche und als âsichtbares Prinzip und Fundament der Einheit in ihren Teilkirchenâ, wie sie sie das Zweite Vatikanische Konzil gewollt hattecite-ref-14[14], zurĂŒckgegeben wurde, nachdem sie ihnen durch Papst Benedikts Motu proprio von 2007 in dem zentralen Punkt der Verantwortung fĂŒr die Liturgie in ihren Diözesen entzogen worden war.cite-ref-kl-ckener-kath-ch-4-1[4] Der Liturgiewissenschaftler Helmut Hoping erkennt hinter dem Motu proprio die Erkenntnis des Papstes, dass der Versuch einer liturgischen Versöhnung, den Benedikt XVI. mit Summorum Pontificum unternommen habe, gescheitert sei; Hoping kritisiert, dass die Antworten der Bischöfe auf die Umfrage zur Praxis von Summorum Pontificum nicht veröffentlicht worden seien, so dass âdie Triftigkeit des pĂ€pstlichen Urteils schwer zu ĂŒberprĂŒfenâ sei.cite-ref-hoping-7-1[7] Ăhnlich sieht es auch der Journalist Markus Grulich in der katholischen Wochenzeitung Die Tagespost, da mit einer Veröffentlichung der Umfrageergebnisse die Situation belegt theologisch und rechtlich besser eingeschĂ€tzt werden könnte. Die von Papst Franziskus angesprochene Ablehnung des Zweiten Vatikanischen Konzils und der Liturgiereform entsprĂ€chen nicht der Intention Benedikts XVI., und dessen Hoffnung einer gegenseitigen Befruchtung der beiden Formen des römischen Ritus scheine sich universalkirchlich nicht erfĂŒllt zu haben, auch wenn es im deutschen Sprachraum anders aussehen möge.cite-ref-15[15]
FĂŒr den Liturgiewissenschaftler Martin Stuflesser gehört der Streit um die Form der Messfeier zu den âliturgischen NebenkriegsschauplĂ€tzenâ; manchen AnhĂ€ngern der vorkonziliaren Liturgie gehe es nicht um die Liturgie, sondern um das Kirchenbild, die Ekklesiologie und das AmtsverstĂ€ndnis sowie die Kritik am gesamten Kurs von Papst Franziskus. Das Motu proprio sei eine legitime Reaktion des Papstes als Inhaber des höchsten Lehramts darauf.cite-ref-16[16]
Auch Volker Resing, Chefredakteur der Zeitschrift Herder Korrespondenz, Ă€uĂerte die Beobachtung, dass die Alte Messe in der Kirche FliehkrĂ€fte freigesetzt habe, die die Kirche stark polarisierten. Das Motu proprio von Papst Franziskus deutet er als âSignal fĂŒr die Mitte und die Einheit des Katholischen, die verloren zu gehen drohteâ.cite-ref-17[17] Der Kirchenrechtler Gero Weishaupt vertrat dagegen die Auffassung, dass Traditionis custodes die Spaltung vertiefen könne und nicht versöhnen werde, da âdie Vorbehalte, die traditionsverbundene Katholiken ohnehin schon gegenĂŒber Papst Franziskus habenâ, durch das neue Kirchengesetz noch verstĂ€rkt wĂŒrden.cite-ref-18[18] Ăhnlich hatte sich auch der Kirchenrechtler Wolfgang F. Rothe besorgt gezeigt, dass sich durch das Motu Proprio eine âkirchliche Subkulturâ bilden könne, da die Kirche diejenigen Menschen â Priester und Laien â nicht mehr erreichen könne, die sich nicht von der Messe im 'Alten Ritus' abhalten lassen, und dass diese âkomplett Teil eines autoritĂ€ren und totalitĂ€ren Systemsâ werden könnten, in dem die Gefahr von Missbrauch sehr hoch sei.cite-ref-domradio-2021-07-21-19-0[19]
Die katholisch-traditionalistische Priesterbruderschaft St. Petrus, fĂŒr die nach eigenen Angaben die Liturgie von 1962 im âZentrum ihres Charismasâ steht, zeigte sich in einem KommuniquĂ© vom 20. Juli 2021 verwundert und âzutiefst betrĂŒbt ĂŒber die Motive, die angefĂŒhrt werden, um den Gebrauch des Messbuchs des hl. Johannes XXIII. einzuschrĂ€nkenâ; gleichzeitig wird die Treue zum Lehramt der Kirche, dem Papst und den Bischöfen betont und darauf verwiesen, dass sich die Bruderschaft in ihren Konstitutionen auf die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils berufe. Die Gemeinschaft hofft auf das VerstĂ€ndnis der Bischöfe dafĂŒr, dass sie die liturgischen Traditionen vor der vom Zweiten Vatikanischen Konzil gewĂŒnschten Reform weiter befolgen will.cite-ref-20[20] Im Gegensatz dazu grenzte sich das traditionalistische Institut St. Philipp Neri in Berlin vom dortigen Erzbischof ab und betonte, im Institut werde vorerst weiter im tridentinischen Ritus zelebriert, da die Priestergemeinschaft St. Philpp Neri nicht dem Erzbistum Berlin unterstehe, sondern der Ordenskongregation in Rom. Der Leiter des Instituts, Propst Gerald Goesche, bezeichnete den Erlass von Papst Franziskus als âsehr unfreundlichen Aktâ.cite-ref-domradio-2021-07-21-19-1[19]
Im August 2021 stellte der ehemalige Kurienbischof Carlo Maria ViganĂČ das Motu proprio in der in Kanada erscheinenden politisch weit rechts stehenden News-Plattform LifeSiteNews in den Kontext von Verschwörungsmythen. Er behauptete, ein âtiefer Staatâ und eine âtiefe Kircheâ seien auf parallelen Wegen unterwegs zu einer âNeuen Weltordnungâ. In der römisch-katholischen Kirche habe dieser Prozess begonnen, als mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil freimaurerische Ideen in die Kirche gekommen seien, auf deren Grundlage die Kirche fundamental umgebaut werde. ViganĂČ wirft in dem Text Papst Franziskus vor, dass er die Kirche auch durch Traditionis custodes zu einer progressiven âWelteinheitsreligionâ verĂ€ndern wolle; das Motu proprio sei ein weiterer Schritt, um die Tradition zugunsten der neuen, progressiven Ideologie zurĂŒckzudrĂ€ngen.cite-ref-21[21]
Der deutsche Kirchenrechtler Georg Bier begrĂŒĂte Traditionis custodes im August 2021 als StĂ€rkung der Diözesanbischöfe und RĂŒckgabe von Befugnissen, die zu deren ureigener Verantwortung gehörten. Laut Bier werde die Vorrangstellung des Messbuchs von 1969 wieder deutlicher und stĂ€rker betont; alles auĂer dieser einen Ausdrucksform des römischen Ritus beruhe auf Ausnahmegenehmigungen. Der Papst wolle keine Parallelstrukturen zu den Pfarrgemeinden.cite-ref-22[22]
Der Erzbischof von Chicago, Kardinal Blase Cupich, nannte in einem Blogbeitrag am 1. November 2021 drei Leitprinzipien, die Papst Franziskus beim Erlass des Motu proprio bewegt hÀtten: die Einheit der Kirche zu fördern, die Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils als authentisches Handeln des Heiligen Geistes in der KontinuitÀt der Tradition der Kirche deutlich zu machen und die Rolle des Diözesanbischofs als obersten Liturgen in seinem Bistum zu stÀrken.cite-ref-23[23]
Bezugnehmend auf die Auseinandersetzungen zwischen kirchlichen âTraditionalistenâ und âProgressistenâ im Anschluss an Traditionis custodes rief der römische Kirchenhistoriker und Kardinal Walter BrandmĂŒller im Dezember 2021 in einem Beitrag fĂŒr Die Tagespost zu Toleranz und gegenseitigem Respekt auf; eine âMesse aller Zeitenâ habe es nie gegeben; im Verlauf der Jahrhunderte hĂ€tten sich in den verschiedenen geographischen und kulturellen RĂ€umen jeweils eigene Riten ausgebildet, die in ihrer liturgischen Gestalt verschieden, im Kern jedoch identisch seien. Allerdings könne auch Wandel nicht ĂŒbers Knie gebrochen werden, sondern mĂŒsse organisch wachsen. Bei der Liturgie sei nicht die Ă€uĂere Form entscheidend, sondern mit welcher âGewissenhaftigkeit, Sorgfalt, Andacht und WĂŒrdeâ die heilige Messe gefeiert werde.cite-ref-24[24]
Die Gottesdienstkongregation (heute Dikasterium fĂŒr den Gottesdienst und die Sakramentenordnung) veröffentlichte am 18. Dezember 2021 eine an die PrĂ€sidenten der Bischofskonferenzen gerichtete Antwort des Papstes auf WidersprĂŒche gegen die pĂ€pstliche Entscheidung und bekrĂ€ftigte letztere nachdrĂŒcklich.cite-ref-25[25] Der PrĂ€fekt des vatikanischen Dikasteriums fĂŒr den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, Arthur Roche, sagte am 17. Juni 2022 in einem Interview mit Vatican News, die Form der Messfeier dĂŒrfe keine Frage der persönlichen Entscheidung sein. Der in heutiger Zeit zunehmende Individualismus dĂŒrfe nicht auf den Bereich der Liturgie ĂŒbergreifen, denn es gebe nur ein liturgisches Gesetz fĂŒr die ganze Kirche: âWir feiern als Gemeinschaft, da die gesamte Kirche und die Kirche durch die Jahrhunderte hindurch immer die Form der Liturgie geregelt hat, die sie fĂŒr eine bestimmte Zeit fĂŒr angemessener hielt.â Die âKĂ€mpfeâ um die âalte Messeâ seien eine âTragödieâ, denn die Eucharistie sei wesentlich das Sakrament, das die Kirche eint. Den Widerstand konservativer Kreise gegen eine fortschreitende Entwicklung der Liturgie bezeichnete Roche als âeine sehr ernste Angelegenheit, auf die der Papst in seinem Dokument ĂŒber die Liturgie, Traditionis custodes, hingewiesen hatâ; âes gab nie eine Kontroverse ĂŒber die Liturgie in der Art, wie wir sie heute erleben, zum Teil weil es nie zuvor zwei Versionen des Römischen Messbuchs gabâ.cite-ref-26[26]
Zur BegrĂŒndung der von ihm erlassenen EinschrĂ€nkungen erklĂ€rte Papst Franziskus im Mai 2023, er habe gesehen, âdass die guten pastoralen MaĂnahmen, die von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. ergriffen wurden, ideologisch genutzt wurden, um rĂŒckwĂ€rts zu gehenâ; diese RĂŒckwĂ€rtsbewegung, die nicht in der pastoralen Vision seiner VorgĂ€nger enthalten gewesen sei, mĂŒsse gestoppt werden.cite-ref-27[27]
Der PrÀfekt des Gottesdienstdikasteriums, Kardinal Arthur Roche, sagte in einem Interview im MÀrz 2025, die Zahl derer, die die Messe in ihrer Form vor der Liturgiereform feierten, sei weltweit sehr gering, aber ihre Verteidiger seien besonders lautstark.cite-ref-28[28]
Weblinks
âą Das Motu proprio in: vatican.va. 16. Juli 2021 (deutsch).
⹠Begleitbrief an die Bischöfe in: vatican.va. 16. Juli 2021 (deutsch).
⹠katholisch.de: Papst Franziskus schrÀnkt Feier der alten Messe ein. Neues Motu Proprio "Traditionis Custodes" erschienen, 16. Juli 2021. katholisch.de
âą katholisch.de: Klöckener: BeschrĂ€nkung der Alten Messe war notwendige Korrektur. Liturgiewissenschaftler ĂŒber Neuregelung durch Papst Franziskus, 18. Juli 2021. katholisch.de
âą domradio.de: Eucharistische Erneuerung oder theologisch fragwĂŒrdig? Reaktionen auf "Traditionis custodes", 19. Juli 2021. domradio.de
Einzelnachweise
cite-note-11. â Kongregation fĂŒr den Gottesdienst: âQuattuor abhinc annosâ, 3. Oktober 1981 adoremus.org (Memento des Originals vom 25. August 2004 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adoremus.org (englisch)
cite-note-22. â Lateinischer und deutscher Text des Motu Proprio Summorum Pontificum (PDF-Datei; 120 kB)
cite-note-33. â Summorum Pontificum Art. 10
cite-note-55. â katholisch.de: Auf Wunsch des Papstes: Vatikan befragt Bischöfe zur Alten Messe, 24. April 2020, abgerufen am 18. Juli 2021.
cite-note-66. â Klöckener: BeschrĂ€nkung der Alten Messe war notwendige Korrektur. Liturgiewissenschaftler ĂŒber Neuregelung durch Papst Franziskus. In: katholisch.de, 18. Juli 2021 katholisch.de
cite-note-hoping-77. â Helmut Hoping: "Summorum Pontificum ist tot". Liturgiewissenschaftler Hoping kritisiert "Traditionis custodes". In: domradio.de, 18. Juli 2021 domradio.de
cite-note-1-88. â amtliche deutsche Ăbersetzung; wörtliche Zitate stammen aus dem Begleitbrief Papst Franziskus' zum Motu proprio vom 16. Juli 2021.
cite-note-99. â katholisch.de: Wie das Papstschreiben zur "Alten Messe" weltweit aufgenommen wurde, 20. Juli 2021.
cite-note-1010. â Erzdiözese San Francisco liest lateinische Messe. In: ORF.at. 4. August 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-1111. â Renardo Schlegelmilch / Heidi Schlumpf: "Die 'Alte Messe' wird zum Symbol". US-Journalistin sieht Polarisierung durch "Traditionis Custodes". In: domradio.de. 1. August 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-1313. â "Traditionis Custodes": Deutsche Bischöfe setzen bewĂ€hrten Umgang mit "alter Messe" fort. In: CNA deutsch. 20. Juli 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-1414. â Lumen gentium, Art. 23.
cite-note-1515. â Markus Grulich: Was in "Traditionis custodes" wirklich steht. In: Die Tagespost. 22. Juli 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-1616. â Christoph Paul Hartmann / Martin Stuflesser: Stuflesser: WĂŒrde eines Gottesdienstes hĂ€ngt nicht von Messform ab. Hinter Liturgiestreit stecken andere Motive (Interview). In: katholisch.de. 16. August 2021, abgerufen am 17. August 2021.
cite-note-1717. â Volker Resing: Tradition und Mitte. In Herder Korrespondenz 8/2021, S. 1.
cite-note-1818. â Petra Lorleberg / Gero Weishaupt: Weishaupt: ââTraditionis custodesâ wirkt wie eine Kanone, mit der der Papst auf Spatzen schieĂtâ. kath.net-Interview von Petra Lorleberg. In: kath.net. 23. Juli 2021, abgerufen am 9. August 2021.
cite-note-domradio-2021-07-21-1919. â Hannah Krewer: Notwendiger Schritt oder "anmaĂend und beleidigend"? Reaktionen auf "Traditionis custodes". In: domradio.de. 21. Juli 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-2020. â Offizielles KommuniquĂ© zum Motu Proprio Traditionis Custodes. In: fssp.org. 20. Juli 2021, abgerufen am 8. August 2021.
cite-note-2121. â In deutscher Ăbersetzung von dem privaten Online-Magazin kath.net verbreitet. Erzbischof ViganĂČ: Kirche und Staat sind auf dem Weg in die Neue Weltordnung. In: kath.net. 7. August 2021, abgerufen am 7. August 2021.
cite-note-2323. â Kardinal Cupich: Papst will, dass nur noch neue Liturgie gefeiert wird. Erzbischof von Chicago sieht "Traditionis custodes" als Werk der Einheit. In: katholisch.de. 2. November 2021, abgerufen am 2. November 2021.
cite-note-2424. â BrandmĂŒller: Innerkirchlichen Streit um die Liturgie beilegen. Vorabmeldung. In: Die Tagespost, 7. Dezember 2021
cite-note-2525. â Responsa ad dubia della Congregazione per il Culto Divino e la Disciplina dei Sacramenti su alcune disposizioni della Lettera Apostolica in forma di «Motu Proprio» Traditionis Custodes del Sommo Pontefice Francesco, 18.12.2021. Ăbersetzung in deutscher Sprache, Pressestelle des Heiligen Stuhls, 18. Dezember 2021, Abruf am selben Tag.
cite-note-2626. â LiturgieprĂ€fekt: Messform darf keine persönliche Entscheidung sein. In: katholisch.de. 17. Juni 2022, abgerufen am 17. Juni 2022.
cite-note-2727. â Papst Franziskus: "Alte Messe" missbraucht â EinschrĂ€nkung notwendig. In: katholisch.de. 10. Mai 2023, abgerufen am 10. Mai 2023.
cite-note-2828. â LiturgieprĂ€fekt: Nichts ist falsch daran, die Alte Messe zu besuchen. In: katholisch.de. 6. MĂ€rz 2025, abgerufen am 6. MĂ€rz 2025.